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Manuela Hartmann
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KOSTEN & ERSTATTUNG

Heilpraktikerleistungen

Die Höhe des Honorars für die Leistungen kommt, soweit nicht vor Behandlungsbeginn abgesprochen, durch “praktiziertes Einverständnis” zustande.

 

Als Berechnungshilfe dient dabei die Gebührenordnung für Heilpraktiker (GebüH). Die GebüH gibt Berechnungsspielräume für die verschiedenen Therapieverfahren an. Da seit 1985 keine Angleichung an gestiegene Lebenshaltungskosten mehr erfolgte, werden die dort genannten Höchstsätze berechnet oder gesonderte Vereinbarungen getroffen.


Die Honoraransprüche sowie verordnete Arznei-, Heil- und Hilfsmittel werden in der Regel von privaten Krankenversicherern und der Beihilfe ganz oder teilweise erstattet, soweit die individuellen Tarifbedingungen nichts anderes bestimmen.

Physiotherapieleistungen

Die Berechnung des Behandlungshonorars erfolgt üblicherweise entsprechend der von OLG Karlsruhe (AZ: 13 U 281/93) für angemessen und ortsüblich befundenen Privatsätze. Hierbei wurde von dem Gericht unterstrichen, dass Heilbehandlungen generell mit dem 2,3-fachen VdaK-Satz (1,8-fach für technische, passive Leistungen) angemessen vergütet sind.

 

Ich habe meine Preise nach einem für mich akzeptablen Stundensatz unter Berücksichtigung von Kosten, Qualifikationen, Fortbildungen, Spezialisierungen und Therapiedauer kalkuliert. Da meine Honorarforderungen deutlich unterhalb dieser o.a. Sätze liegen, gehe ich davon aus, dass Ihnen Ihre Aufwendungen vollständig erstattet werden.

 

Die Beihilfestellen fühlen sich als primärer Kostenträger des öffentlichen Dienstes jedoch an diese Rechtsprechung nicht gebunden. Sogar das Bundesinnenministerium hat unlängst in einer Presseerklärung bestätigt, dass die Beihilfesätze in keinster Weise kostendeckend sind. Damit Ihnen keine unzumutbaren Eigenbelastungen entstehen, komme ich Ihnen mit meiner Honorarforderung soweit entgegen, dass sich die Ihnen entsprechenden Eigenbeteiligungen auf einen zumutbaren Betrag beschränken.

Die Summe, die Ihnen aus genannten Gründen nicht erstattet werden könnte, können Sie ggf. als außergewöhnliche Belastung von der Steuer absetzen (fragen Sie dazu bitte Ihren Steuerberater).

Zum näheren Verständnis möchte ich darauf hinweisen, dass Ihre Behandlung mit einer längeren Behandlungszeit erfolgt, als nach den maßgeblichen VdaK-Richtlinien vorgesehen ist. Eine physiotherapeutische Behandlung wird z.B. nach den VdaK-Richtlinien lediglich mit 15-20 Minuten veranschlagt.

mehr Info`s...

...zu diesem Thema finden Sie unter: www.privatpreise.de inkl. exemplarischer Musterbriefe an Ihre PKV, falls Sie Probleme mit der Kostenerstattung haben sollten.

 

Quellen:
AG Hamburg; Urteil vom 10.10.2007, AZ: 20 A C 28/07
OLG Karlsruhe; Urteil vom 06.12.1995, AZ: 13 U 281/93
Landgericht Frankfurt a. M.; Urteil vom 20. März 2002,AZ: 2/1 S 124/01
Bundesinnenministerium - www.bmi.bund.de (am 08.03.2005)

 

 

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass ich nicht wahrgenommene Termine, die nicht spätestens 24 Stunden zuvor abgesagt werden, privat in Rechnung stellen muss.